1990 bis 1999

Das Jahr 1990 - Bei der Jahreshauptversammlung am 17. Februar 1990 wurde die Durchführung von Gemeinschaftsproben mit Beginn des Jahres beschlossen. Im Rahmen der Feierlichkeiten zur Markterhebung von Grafenstein hatte die Blasmusikkapelle ihren ersten großen Auftritt (16. September 1990). Weiters präsentierte sich die Blasmusikkapelle im Gesamtspiel und mit mehreren Kleingruppen bei einem Vorspielabend am 21. Dezember 1990, der mit dem Marsch “Junge Leute” eröffnet wurde.

Das Jahr 1991 - Anfang dieses Jahres wurde nach einem entsprechenden Beschluß des Gemeinderates ein Antrag für die Errichtung einer Musikschule in Grafenstein an das Kärntner Musikschulwerk gestellt. Mit der Jahreshauptversammlung begannen durch Kapellmeister Josef Ritt und Obmann Alois Falkinger die musikalischen und organisatorischen Vorbereitungen für das Gründungsfest. Weiters wurde die Ausstattung der Musikerinnen und Musiker mit einer Tracht beschlossen. Am 26. Mai 1991 feierte die Blasmusikkapelle ihr Gründungsfest. Nach einem Festgottesdienst und Frühschoppen wurde am Nachmittag ein Bezirksmusikertreffen abgehalten, bei dem sich die Blaskapellen des Bezirkes Klagenfurt der Marschwertung stellten. Das Gründungsfest klang mit einem Konzert der Gastkapellen aus.

Das Jahr 1992 - Dieses Jahr begann für die Blasmusikkapelle Grafenstein mit einem Höhepunkt. Am 11. Jänner 1992 wurde unter dem Motto “Freude zur Musik” zum ersten Jahreskonzert in die Volksschule Grafenstein geladen. Die Blasmusikkapelle präsentierte eine vielfältige Auswahl an Stücken, angefangen von Märschen, über Walzer bis hin zu modernen Rhythmen. Im März dieses Jahres konnte die Blasmusikkapelle Grafenstein erstmals Musiker zu den Prüfungen für das Jungmusikerleistungsabzeichen des Blasmusikverbandes entsenden.

Das Jahr 1993 - Zum ersten Mal stellte sich die Kapelle bei einem Konzertwertungsspiel einer fachkundigen Jury und konnte in der Stufe A einen sehr guten Erfolg erringen. In diesem Jahr wurde am 13. Juli die Musikschule als Expositur von Klagenfurt gegründet.

Das Jahr 1994 - Für die Aufnahme der CD “Land der Berge, Land der Seen” spielte die Blasmusikkapelle zwei Märsche.

Das Jahr 1995 - Im Mai nahm die Kapelle an der Konzertwertung in St. Veit/Glan teil und erreichte einen sehr guten Erfolg. Im Juni 1995 fand der erste Kärntner Blasmusiktriathlon in Spittal an der Drau statt, bei dem sich auch die Blasmusikkapelle Grafenstein beteiligte. In den Kategorien “Spiel in kleinen Gruppen”, “Konzertwertung” und “Marschmusikwertung” in der Unterstufe erlangte die Kapelle einen zweiten Platz. Im Juli folgte die Blasmusikkapelle einer Einladung als Gastkapelle zur Teilnahme am Bezirksmusikertreffen in St. Peter in der Au in Niederösterreich.

Das Jahr 1996 - Im August dieses Jahres präsentierte sich die Blasmusikkapelle als Kulturträger der Marktgemeinde Grafenstein bei einem Besuch in der Partnergemeinde Jazapati in Ungarn.

Das Jahr 1997 - Die Blasmusikkapelle Grafenstein nahm bei der Marschwertung in Moosburg teil, welche anläßlich des 30-jährigen Bestandsjubiläum der Trachtenkapelle Moosburg abgehalten wurde und erreichte einen sehr guten Erfolg. Im August dieses Jahres erarbeiteten sich die ersten beiden Musiker (Johannes Kuess und Markus Tschischej) des Vereins das Jungmusikerleistungsabzeichen in Gold.

Das Jahr 1998 - Zwei Klarinettistinnen (Barbara Hambrusch und Anja Karnitschnig) der Blasmusikkapelle Grafenstein erlangten beim Landeswettbewerb „Spiel in kleinen Gruppen“ einen ausgezeichneten Erfolg.

Das Jahr 1999 - In diesem Jahr beging die Blasmusikkapelle Grafenstein ihr 10-jähriges Bestandsjubiläum. Beim Jubiläumskonzert im Jänner wirkte auch der MGV Grafenstein mit. Im Rahmen dieses Konzertes wurde der “Grafensteiner Marsch”, komponiert von Hiroshi Nawa, uraufgeführt. Nach einem Jahrzehnt legte Josef Ritt seine Funktion als Kapellmeister zurück. Die musikalische Leitung des Vereines übernahm Peter Leber, der das Orchester weiter in eine erfolgreiche Zukunft führt. Mit Leber konnte die Kapelle einen Musiker gewinnen, der seine Erfahrungen mit verschieden Blasorchestern (wie u.a. mit der Gendarmeriemusik Kärnten) sammeln konnte. Peter Leber kennt die Eigenheiten der österreichischen Blasmusik genau und pflegt dieses wertvolle Stück regionaler Kultur in den Programmen der Grafensteiner. Gemäß der Tradition des Kapellmeisterwesens schuf auch er zahlreiche Arrangements und einige Kompositionen. In die Zusammenstellung der Konzertprogramme fließen traditionelle wie auch moderne Werke ein, die den Elan der jungen Orchestermusiker bestens auszudrücken vermögen.